Wie die Idee entstand...


Gründer Die Gewürznuss. Kevin Drasl. Gewürznüsse
Marokkanische Nüsse Gewürznüsse
Gewürznüsse Marokkanische Tür
Gewürznüsse Tee in Marokko
Herstellung von Gewürznüssen
Kevin Drasl, Erfinder von den Gewürznüssen, mit Kamel
Erfinder der Gewürznüsse in der Küche
Gründer Kevin Drasl vor dem Schütting mit Gewürznüssen

Als Kevin Drasl 23 Jahre alt war, gab es Menschen, die sagten, er müsse mindestens 40 sein, so viel hatte er schon von der Welt gesehen. Aufgewachsen in der alten Hansestadt Bremen, als Kind einer Familie die das Reisen liebt, hatte er schon alle Kontinente gesehen bevor er sprechen konnte.

Je mehr man sieht von dieser Welt, in der wir leben, um so mehr möchte man etwas mitnehmen, nach Hause bringen, sei es eine Geschichte, ein Erlebnis, ein Bild, ein Geschmack, ein Geruch...

Bis zum Bersten voll von alle dem war Kevin’s besondere Liebe: Marokko. Ein schmaler Streifen Land, ausgebreitet zwischen dem endlosen Meer des Atlantik und dem nicht minder endlosen Sandmeer der Sahara. Zwischen malerischen Stränden und kargen Berglandschaften, sanften Tälern und eisigen Winden und zuletzt dem unendlichen Nichts der Wüste. Ein Land voller Kontraste, gefährlich, lebensfeindlich und doch so reich beschenkt. Orangen, Avocados, Zitronen, Oliven, die man vom Baum pflücken kann, das seltene Arganöl, dessen Bäume nur noch dort wachsen. Man geht die Straße hinunter und Orangenblüten wehen einem ins Gesicht, und dann erst die Souks (Märkte): riesige Berge frischer Kräuter, duftende Minze, Granatäpfel, Erdnüsse, Trauben, Gemüse soweit das Auge reicht, und: Gewürze über Gewürze. Fein säuberlich zu mannhohen Pyramiden gehäuft, zogen Safran, Cumin, Chili, Lavendel, Anis, Rosmarin, Ingwer, Knoblauch, einen in den Bann.

In diesem Land, in dieser Sinneswelt der Gerüche, Farben und Geschmäcker war es, wo Kevin Drasl ein völlig neues Geschmackserlebnis erfand. Hier war es, das das erste Mal die Idee in ihm keimte, das Gewürze doch noch so viel mehr können als nur Würzen. Das jedes für sich ein Geheimnis in sich trug, eine Geschichte, eine Leidenschaft, einen Charakter, der, richtig kombiniert, einen auf die spannendsten Geschmacksreisen mitnimmt. Eine Geschmacksreise, die doch seine Lieblingsknabberei, nämlich marokkanisch gesalzene Erdnüsse, in den siebten Geschmackshimmel heben dürfte. Und so war es kein Zufall, das in dem Land, in dem es an jeder Straßenecke gesalzene Erdnüsse zu kaufen gibt, Kevin das erste Mal anfing, Nüsse selber zu rösten - mit frischem Rosmarin und Thymian.

Sie verbrannten.

Er versuchte es nochmal. Und brachte den ersten, lose an der Nuss klebenden Versuch mit zu seinen Kollegen. Die sie liebten. Noch am selben Abend ging er wieder auf die Souks und schnupperte sich durch Gewürze: was könnte sonst noch so an Kräutern und Gewürzen passen?

Die Gewürznuss war geboren.

Doch es ergab sich ein Problem: Wie kleben die Gewürze an der Nuss? Im Internet findet man dazu viele Ideen, Kevin hat sie alle ausprobiert: Eiweiß, Agar Agar, Gummi arabicum, veganes Eiersatzmittel, Öl, Zucker, Zuckerersatzstoffe, verschiedenste Verdickungsmittel…. Die Liste ist lang, doch nichts davon genügte seinen Ansprüchen. Was klebt Gewürze an Nüsse, und zwar ohne Zucker, ohne Fette, ohne dubiose Zusatzstoffe, haltbar, knackig, vegan, ohne einen Eigengeschmak zu haben? Es war zum Verzweifeln. Doch manchmal ist die Lösung, die du suchst, so einfach, dass du erst als letztes daran denkst. Manchmal ist die große, geheime Zutat schon längst in deinem Schrank.

Mit dieser neuen Idee im Gepäck flog er zurück nach Bremen um sich in der elterlichen Küche einzunisten und Gewürznüsse zu machen. Die Idee war geboren, der Verfahren erdacht und jetzt mussten die Rezepte entwickelt werden. Hunderte Gewürznüsse haben wir in dieser Zeit probiert. Die abendteuerlichsten Mischungen wurden kreiert und wieder verworfen. Am Ende standen zehn Sorten. Diese wurden an Familie und Freunde verteilt, Meinungen eingeholt und knallhart aussortiert. Vier Sorten blieben. Vier Sorten, so verschieden wie die Länder, die Kevin bereiste, so verschieden wie die Geschichten, die sie erzählen, die Welten, in die sie uns entführen.

Autorin: Mena Santjer

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Gründer Die Gewürznuss. Kevin Drasl. Gewürznüsse
Erfinder der Gewürznüsse Kevin Drasl mit Kamel in Marokko
Marokkanische Nüsse
Marokkanische Tüt Gewürznüsse
Marokkanischer Tee Gewürznüsse
Marokkanische Wüste, als Kevin Drasl da war
Erdnüsse, die zu Gewürznüssen werden
gold gelbe Gewürznüsse
Herstellung von Gewürznüssen in der Kulturküche
Gründer von den Gewürznüssen Kevin Drasl in der Küche bei der Herstellung
Gründer Kevin Drasl vor dem Schütting

Als Kevin Drasl 23 Jahre alt war, gab es Menschen, die sagten, er müsse mindestens 40 sein, so viel hatte er schon von
der Welt gesehen. Aufgewachsen in der alten Hansestadt Bremen, als Kind einer Familie die das Reisen liebt, hatte er schon alle Kontinente gesehen bevor er sprechen konnte.

Je mehr man sieht von dieser Welt, in der wir leben, um so mehr möchte man etwas mitnehmen, nach Hause bringen, sei es eine Geschichte, ein Erlebnis, ein Bild, ein Geschmack, ein Geruch...

Bis zum Bersten voll von alle dem war Kevin’s besondere Liebe: Marokko. Ein schmaler Streifen Land, ausgebreitet zwischen dem endlosen Meer des Atlantik und dem nicht minder endlosen Sandmeer der Sahara. Zwischen malerischen Stränden und kargen Berglandschaften, sanften Tälern und eisigen Winden und zuletzt dem unendlichen Nichts der Wüste. Ein Land voller Kontraste, gefährlich, lebensfeindlich und doch so reich beschenkt. Orangen, Avocados, Zitronen, Oliven, die man vom Baum pflücken kann, das seltene Arganöl, dessen Bäume nur noch dort wachsen. Man geht die Straße hinunter und Orangenblüten wehen einem ins Gesicht, und dann erst die Souks (Märkte): riesige Berge frischer Kräuter, duftende Minze, Granatäpfel, Erdnüsse, Trauben, Gemüse soweit das Auge reicht, und: Gewürze über Gewürze. Fein säuberlich zu mannhohen Pyramiden gehäuft, zogen Safran, Cumin, Chili, Lavendel, Anis, Rosmarin, Ingwer, Knoblauch, einen in den Bann.

In diesem Land, in dieser Sinneswelt der Gerüche, Farben und Geschmäcker war es, wo Kevin Drasl ein völlig neues Geschmackserlebnis erfand. Hier war es, das das erste Mal die Idee in ihm keimte, das Gewürze doch noch so viel mehr können als nur Würzen. Das jedes für sich ein Geheimnis in sich trug, eine Geschichte, eine Leidenschaft, einen Charakter, der, richtig kombiniert, einen auf die spannendsten Geschmacksreisen mitnimmt. Eine Geschmacksreise, die doch seine Lieblingsknabberei, nämlich marokkanisch gesalzene Erdnüsse, in den siebten Geschmackshimmel heben dürfte. Und so war es kein Zufall, das in dem Land, in dem es an jeder Straßenecke gesalzene Erdnüsse zu kaufen gibt, Kevin das erste Mal anfing, Nüsse selber zu rösten - mit frischem Rosmarin und Thymian.

Sie verbrannten.

Er versuchte es nochmal. Und brachte den ersten, lose an der Nuss klebenden Versuch mit zu seinen Kollegen. Die sie liebten. Noch am selben Abend ging er wieder auf die Souks und schnupperte sich durch Gewürze: was könnte sonst noch so an Kräutern und Gewürzen passen?

Die Gewürznuss war geboren.

Doch es ergab sich ein Problem: Wie kleben die Gewürze an der Nuss? Im Internet findet man dazu viele Ideen, Kevin hat sie alle ausprobiert: Eiweiß, Agar Agar, Gummi arabicum, veganes Eiersatzmittel, Öl, Zucker, Zuckerersatzstoffe, verschiedenste Verdickungsmittel…. Die Liste ist lang, doch nichts davon genügte seinen Ansprüchen. Was klebt Gewürze an Nüsse, und zwar ohne Zucker, ohne Fette, ohne dubiose Zusatzstoffe, haltbar, knackig, vegan, ohne einen Eigengeschmak zu haben? Es war zum Verzweifeln. Doch manchmal ist die Lösung, die du suchst, so einfach, dass du erst als letztes daran denkst. Manchmal ist die große, geheime Zutat schon längst in deinem Schrank.

Mit dieser neuen Idee im Gepäck flog er zurück nach Bremen um sich in der elterlichen Küche einzunisten und Gewürznüsse zu machen. Die Idee war geboren, der Verfahren erdacht und jetzt mussten die Rezepte entwickelt werden. Hunderte Gewürznüsse haben wir in dieser Zeit probiert. Die abendteuerlichsten Mischungen wurden kreiert und wieder verworfen. Am Ende standen zehn Sorten. Diese wurden an Familie und Freunde verteilt, Meinungen eingeholt und knallhart aussortiert. Vier Sorten blieben. Vier Sorten, so verschieden wie die Länder, die Kevin bereiste, so verschieden wie die Geschichten, die sie erzählen, die Welten, in die sie uns entführen.

Autorin: Mena Santjer

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